Übersicht der Kartendecks – Teil 1

Eine Hand Tarockkarten (© Digitalpress - Fotolia.com)

Eine Hand Tarockkarten (© Digitalpress - Fotolia.com)

Wer in die uralte Kunst des Kartenlegens eintauchen möchte, der sollte eine ordentliche Portion Geduld hierfür mitbringen. Gerade für Anfänger präsentiert sich der Wust aus verschiedenen Decks und Legearten oft wie ein undurchdringlicher Kartenwald.

Zunächst einmal gilt es zu beachten, dass das Kartenlegen nicht automatisch mit dem Legen von Tarotkarten gleichgesetzt werden darf. Zwar sind die Tarotkarten das wohl berühmteste Kartenorakel, neben diesen haben sich aber noch viele weitere Decks und Orakel etabliert. Zu nennen wären beispielsweise die Lenormand-Karten oder auch die Engelskarten.
Daher ist es ratsam, zu Beginn erst einmal die Blicke auf eine Kartenart zu richten. Entscheidet man sich hierbei für Tarotkarten, findet man schnell heraus, dass auch dies nur ein Überbegriff ist, der eine Vielzahl an Decks und Legepraktiken unter sich vereint. Die heute wohl bekanntesten Decks sind das Rider-Waite Tarot, das Crowley-Thoth-Tarot sowie das Marseille-Tarot. Obschon die Decks sehr verschieden sind, gehen sie alle auf den gleichen Ursprung zurück.

Ursprünglich waren die Tarotkarten nämlich kein Instrument der Weissagung, sondern einfache Spielkarten. Die sogenannten ‘Tarockkarten’ waren in Italien sehr beliebt und verbreiteten sich ab dem 15. Jahrhundert von dort aus in ganz Europa. Im Laufe der Zeit wurde mit den Karten jedoch nicht mehr nur gespielt, auch der Blick in die Zukunft wurde gewagt. Durch diesen Einfluss wandelten sich viele der Motive bedeutend, es wurden okkulte Symbole und Zeichen aufgenommen. Neben den bereits benannten und recht bekannten Decks existieren gegenwärtig auch exotischere Ausgaben, wie etwa das Engelstarot oder das Baumtarot. Diese Decks zeugen sehr eindrucksvoll davon, inwiefern sich die Karten verändern und auch in thematischer Verengung darstellen lassen. Geübte Leger haben meistens ein oder zwei Decks, die sie bevorzugen. Aufgrund der großen Vielfalt ist es nämlich nahezu unmöglich, die Bedeutung und Handhabung eines jeden Decks zu kennen. Ein guter Leger kennt sein Deck sehr gut und setzt deshalb auch auf Qualität statt Quantität.



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