Skatkarten – Alternative zu Tarot Teil 2

Unter Kennern der Wahrsagung und des Kartenlegens sind Tarot, Kipper und Lenormand die Klassiker. Ihnen wird eine positive Wirkung auf die Psyche zugesprochen. Klassische Spielkarten wie Rommé, Bridge, Poker, Schafkopf oder Skat werden in diesem Zusammenhang weniger berücksichtig. Nichtsdestotrotz haben auch sie eine enge Verbindung zum Tarot.

Das Kartenlegen mit klassischen Spielkarten

Wer denkt, dass sich Skatkarten nur zum Zeitvertreib eignen irrt. Skatkarten können als Spiegel der Seele fungieren und zur Selbsterkenntnis führen. Wichtig dabei ist, dass man ihr Wesen ergründet und lernt mit ihnen umzugehen. Ein Blick in die Geschichte der Spielkarten wirft viele Fragen auf. Vor allem die Frage nach dem Entstehungszeitpunk beschäftig die Historiker. Bekannt ist, dass Karten als Gesellschafts- und Glücksspiel bis auf das 14. Jahrhundert zurückgehen. Dort trieben sie viele Menschen in den finanziellen Ruin und wurden nicht selten verboten.

Keine visuelle Spielerei

Wer das Kartenlegen erlernen möchte und keine geeigneten Karten besitzt, kann problemlos auf das Skatblatt zurückgreifen. Im Gegensatz zu den bunten und reichlich bebilderten Tarotkarten, sind Skatkarten weniger imposant aufgebaut. Dieser Minimalismus findet sich aber nicht in den Aussagen der Karten wieder. Schließlich gibt es im Leben immer zwei Seiten.

Die Bedeutung der Skatkarten

Skatkarten können zweifach gedeutet werden. Zum einen aus dem Blickwinkel der Zahlenkarten und zum Anderen aus der Sicht der Farbenkarten. Die Kombinationen aus Zahlen- und Farbkarten kann in manchen Fällen ratsam sein. Schwarze Skatkarten haben für gewöhnlich eine negative Konnotation. Die roten Karten werden hingegen positiv ausgelegt.

Die Elemente/Farben der Skatkarten und Ihre Bedeutung

Kreuz: Das Kleeblatt ist eine Abstraktion der „Stäbe“ und ein Symbol für alltägliche Handlungen. Die Kreuzkarten symbolisieren den Tatendrang und den Fortschritt. Die Jahreszeit ist Frühling und die Polarität männlich (aktiv).

Karo: Das Karo gleicht einem Diamanten. Die Karokarten thematisieren Geld und Neuigkeiten. Die Jahreszeit ist Sommer und die Polarität ist weiblich (passiv).

Pik: Der Pik ähnelt einem Schwert und steht als Symbol für alltägliche Probleme meist für negative Ereignisse. Die Jahreszeit ist Winter und die Polarität der Karte ist männlich (aktiv).

Herz: Das Herz thematisiert Gefühle und Liebe. Die Jahreszeit ist Herbst und die Polarität ist weiblich (passiv) .

Die Zahlen der Skatkarten

Asse: Die Asse stehen für die Zahl „1“ und symbolisieren Einzigartigkeit.

Zehner: Die Zehnerkarten beinhalten alle Zahlen und verkörpern das höchstmögliche Ziel.

Neuner: Die Neuner-Skatkarten treffen Aussagen über den persönlichen Fortschritt.

Achter: Die „8“ erinnert an eine Endlosschleife und steht demnach für die Unendlichkeit – für den Anfang und das Ende von Ereignissen.

Siebener: Die „7“ bedeutet Wachstum und das Verlangen nach Unbekanntem.

Die Hofkarten der Skatkarten

Buben: Die Buben können für Personen stehen und symbolisieren die Unerfahrenheit eines Menschen.

Damen: Die Damen symbolisieren das weibliche Prinzip der Vollendung. Sie stehen für Wachstum und Reife.

Könige: Die Könige stehen für Dominanz und Kompetenz. Sie treffen zweifelsfreie Entscheidungen



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